Kurzer Artikel zum Thema Osteopathie bei Burnout - Syndrom erschienen

 

Es ist ein neuer Artikel zum Thema Burnout, Schwäche und Energieverlust erschienen. Sie finden Ihn unter den Menüpunkt Anwendungsbereiche dieser Webseite.

 

 


Die AOK BW setzt ihren Erstattungsbetrag auf max. 200 Euro im Jahr


Die AOK Baden-Württemberg hebt ihre Erstattungskosten für osteopathische Behandlungenerh an. seit Ab Februar werden vier Sitzungen à 50 Euro pro osteopathischer Sitzung erstattet.
Voraussetzung ist das die osteopthische Therapie "durch einen zugelassenen Heilmittelerbringer oder Arzt“ und „eine vertragsärztliche Veranlassung erfolgen“  erfolgen muss.

 

 

 


Die Krankenkasse AOK NordWest hebt ihren Erstattungsbetrag für Osteopathie auf max. 500 Euro pro Jahr an.

 

Von vier osteopathischen Sitzungen mit einer Erstattung von 40 Euro pro Behandlung , auf nun

80 % der Erstattungsumme bis maximal 500 Euro, hat die AOK NordWest ihre Bezuschussung "im Rahmen des AOK-Gesundheitsbudgets" für osteopathische Behandlungen erhöht.

 

 

 


"Blickwinkel Arthrose" osteopathische und naturheilkundliche Behandlung von Arthrose. Teil 2

 

Einfluss der Ernährung auf die Arthrose

 

Hat unsere Ernährung einen Einfluss auf unsere Gelenkgesundheit und somit auf die Ausbildung oder Heilung von Arthrose?

 

 

Die Ergebnisse einer Studie von Chan, Leung und Woo (2014) zeigten auf, dass eine basenbetonte Ernährungsweise (z.B. mit viel Früchten, Gemüsen, Nüssen und z.B. weniger tierischen Produkten, Kaffee, Industriezuckern, Alkohol etc.) die Reduzierung der Muskelmasse im Alter verlangsamt. Und weil die Muskelatrophie (Verringerung der Muskelmasse) eine wichtige und wissenschaftlich gut belegte Ursache der Arthrose ist (Valderrabano et al., 2006) ist, könnte man mit einer basenbetonten Ernährung, einer Arthrose im Alter vorbeugen. Dabei ist zu betonen, dass unser Knochenstoffwechsel sehr sensibel und rasch schon auf kleinste Veränderungen des Säure-Basen Gleichgewichts reagiert (Knurick, Johnston, Wherry & Aguayo, 2015).

Ein weiterer wichtiger Aspekt in Bezug auf die Arthrose sind die damit oft verbundenen Schmerzen. In dieser Hinsicht fand Soeken (2004) heraus, dass aktive Substanzen wie Phytosterine (Betasitosterin, Camposterin und Stigmasterin), die z.B. in Avocados und Soja zu finden sind, sowie die Gamma Linolensäure (z.B. Nachtkerzenöl oder Hanföl) Schmerzen der Arthose reduzieren können.

 

Eine 2018 durchgeführte Studie kommt ferner zu den Schluss, dass die Darmgesundheit eine wichtige Rolle bei der Ausprägung und Bildung von Arthrose spielt (Schott et al., 2018).

 

 

 

 

Blogreihe: "Blickwinkel Arthrose" osteopathische und naturheilkundliche Behandlung von Arthrose. Teil 1

Die Arthrose kann ja nicht mehr besser werden, oder!?

Das ist eine oft formulierte Frage

meiner Patienten vor einer osteopathischen Therapie.

Dazu vermuten oder glauben viele meiner Patienten, dass die Arthrose die Ursache für Ihre Schmerzen sei. Eine aktuelle Studie(1) aus 2015, in der 51 Experten  aus 13 Ländern zu diesem Thema befragt wurden, kommt beim Wechselspiel von Arthrose und der Erzeugung von Schmerz jedoch zu anderen Schlussfolgerungen.

In dieser Studie kam heraus, dass es sich bei einer Arthrose eher um ein Artefakt bzw. Teilstück der gesamten "Gelenkgesundheit" handelt. Vielmehr muss eine Arthrose von Fall zu Fall sehr unterschiedlich bewertet und therapiert werden.

Es kann daraus gefolgert werden, dass die vertraute Ursache-Folge-Beziehung zwischen Arthrose und Schmerz auch aus wissenschaftlicher Sicht immer mehr in Frage gestellt wird.

Osteopathen, Physiotherapeuten und andere Therapeuten beobachten in dieser Hinsicht ebenfalls andere Zusammenhänge, welche die obengenannte Vorstellung "Arthrose ist doch nicht heilbar und erzeugt Schmerzen" nicht stützen kann. Vielmehr geht es Patienten mit einer Arthrose und Schmerzen nach osteopathischen oder physiotherapeutischen Behandlungen besser und Sie berichten über weniger Beschwerden. Wie kann das sein und was passiert da im Körper, dass nach einer oder mehreren manuellen Behandlungen der Körper weniger Schmerz meldet? Hat sich der Knorpel verbessert, die Körperphysiologie und Biomechanik verändert oder wurden Schmerzrezeptoren gehemmt?

 

Ich möchte Sie hiermit einladen auf eine gemeinsame spannende Forschungsreise zu gehen. Nehmen wir den Bereich Knorpel - und Knochengesundheit aus Sicht der Osteopathie und Naturheilkunde unter die Lupe, und unternehmen wir den Versuch eine Brücke zur aktuellen Wissenschaft und modernen Präventionsforschung zu schlagen.

Ich freue mich auf Sie!

 

Fortsetzung folgt..

 

Ihr

Robert Nier

 

Quelle:

1.) French, Simon D., et al. “What do people with knee or hip osteoarthritis need to know? An international consensus list of essential statements for osteoarthritis.” Arthritis care & research 67.6 (2015): 809-816.


Der Beruf Osteopath

 

Wusten Sie, dass die Osteopathie in vielen anderen Ländern inzwischen bzw. auch schon seit Jahrzehnten als eigenständiger Beruf etabliert ist. Die Osteopathie ist z.B. in England, Frankreich, Belgien, der Schweiz, Portugal, Brasilien, Australien oder Neuseeland als eigenständiger Beruf in das dort bestehende Medizinsystem implementiert. In Deutschland ist Osteopathie eine Heilkunde und darf bisher nur von Heilpraktikern und Ärzten praktiziert werden. Ob es in Zukunft auch einen Beruf Osteopath geben wird, oder die Osteopathie weiterhin den Heilpraktikern und Ärzten vorbehalten bleibt ist ungewiss. Es gibt dazu momentan sehr unterschiedliche Meinungen der unterschiedlichen Interessenvertretungen aus den verschiedenen Berufsgruppen aber auch aus Wirtschaft und Politik.

Egal welche Lösung bzw. Regulierung für Deutschland dabei herauskommt, wichtig ist jedenfalls, dass Patienten sich in Zukunft darauf verlassen können, dass die Osteopathie nur von hochqualifizierten osteopathisch tätigen Therapeuten praktiziert werden kann!


Osteopathie mindert Schmerzen nach Herz-OP

 

Die Carstens-Stiftung hat die Ergebnisse einer Mailänder Studie vorgestellt über den Einsatz der Osteopathie nach Herz-Operationen mit Durchtrennung des Brustbeins.

 

Demnach lindern zusätzliche osteopathische Anwendungen neben den herkömmlichen rehabilitativen Behandlungen signifikant die Schmerzen und vergrößern das Atemvolumen der Patienten.

Quelle: www.carstens-stiftung.de


 

Kann eine osteopathische oder manuelle Therapie bei Schwindel helfen?

 

 

Hierbei verdichten sich die Hinweise, dass Schwindel zervikal bedingt sein kann. Darauf deuten auch die Erfolge von einer manuellen-osteopathischen Therapie bei Betroffenen hin.

Die Ärztegesellschaft DGOM verweist auf einen Vortrag, der auf einer auf HNO-Fortbildungsveranstaltung in Mannheim gehalten wurde. Die ÄrzteZeitung berichtet dazu:
„Die Frage, ob es einen zervikalen Schwindel gibt, wird seit Jahren kontrovers diskutiert (...)

Bei der manuell-osteopathischen Untersuchung fanden sich deutliche Blockierungen der Kopfgelenke, der mittleren Halswirbelsäule und der oberen Brustwirbelsäule. Die Diagnose lautete daher Schwindel bei degenerativem HWS-Syndrom mit Kopfgelenks- sowie HWS- und BWS-Blockierungen.

Durch eine manuell-osteopathische Behandlung wurde eine Mobilisation der Kopfgelenke und ein Lösen der Wirbelsäulen-Blockierungen erreicht. Der Patient berichtete über eine sofortige Besserung der Schwindelsymptomatik. In der Posturografie konnte bereits nach der ersten Behandlung eine Reduktion des FallIndexes von 70 auf 42 Prozent festgestellt werden.

Auch bei peripher vestibulären Störungen kann die Kompensation über die HWS durch eine manuell - osteopathische Behandlung verbessert werden, berichtete die HNO-Ärztin aus Mannheim."